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RWA-Zentralen
RWA-Anlagen funktionieren mit 24 Volt-Betriebsspannung.
Zum Betrieb sind erforderlich: Zentrale, Auslösegeräte und Antriebe.
RWA-Zentralen für Treppenhäuser sind in der Regel Kompaktgeräte zur
Versorgung von ein oder zwei Rauchabzugsklappen (RWG). Die
Motorleitung ist überwacht und gibt bei dieser Zentralenart meistens
2 A Motorleistung ab.
Integrierte Akkumulatoren stellen eine Notstromversorgung für 72
Stunden sicher.
Angeschlossen werden können: überwachte Rauchtaster, Lüftertaster,
Rauchmelder, Wind-/Regenmelder sowie Ansteuerungen von einer
Brandmeldeanlage.
Die Motorsteuerung ist mikroprozessorgesteuert und überwacht. Für
Motoren ohne eigene Lastabschaltung ist eine Abschaltschwelle
einstellbar.
Zur Fernanzeige sind Ausgänge für den Schaltzustand und
Störungsmeldung möglich.
Für größere Objekte stehen RWA-Modulzentralen mit zusätzlichen
Leistungsmerkmalen zur Verfügung.
Die Zentralen werden in Modulbauweise in AP-Stahlschränken
aufgebaut.
Die Abgabeleistung lässt sich mittels Gruppen-/Linienmodulen in
mehrere überwachte RWA-Linien und Lüftungsgruppen unterteilen.
Neben Gruppen- und Linienmodulen stehen eine Reihe von Zusatzmodulen
für eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten wie z.B. Zeit, Wetter,
Temperatur zur Verfügung. Hierdurch sind auch komfortable
Lüftungsprogramme und Verknüpfungen mit einer Gebäude-Leittechnik
realisierbar.
Standardmäßig stehen Zentralen mit 24 A Motorstrom zur Verfügung.
Aber Sonderbauweisen und Verknüpfungen lassen auch höhere
Anforderungen zu. |
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