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Die Systeme
Bei Rauch- und Wärmeabzugsanlagen unterscheidet man zwischen NRA,
RDA und MRA.
Die NRA (natürliche Rauchabzugsanlage) verfolgt das Prinzip der
„natürlichen“ Entrauchung, d.h. die Brandgase steigen auf
(Kamineffekt) und werden über die Entrauchungsöffnung abgeführt.
Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn ausreichende
Zuluftöffnungen berücksichtigt werden.
RDA (Rauchdruckanlagen) bedienen sich dem Prinzip des Überdrucks.
Die Brandgase werden durch einen Zuluftventilator, der frische
Außenluft ansaugt, über eine Entrauchungsöffnung an der obersten
Stelle nach Außen geblasen. RDA-Anlagen sind beispielsweise in
Nottreppenhäusern ohne direkte Außenwandanbindung lt. LBO
vorzusehen.
Die MRA (maschinelle Rauchabzugsanlage) funktioniert nach dem
Prinzip des Unterdrucks. Entrauchungs-Ventilatoren an oberster
Stelle saugen die Brandgase nach außen. Entsprechende
Zuluftöffnungen sind am untersten Gebäudeteil vorzusehen.
Maschinelle RWA und Rauchdruckanlagen werden häufig in Gebäuden
eingesetzt, wo durch bauliche Gegebenheiten oder ungünstige
Windeinflüsse eine natürliche Entrauchung nicht möglich ist. |
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